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Reproduktion einer vernickelten Messinggitarre aus den 1930er Jahren
Reproduktion einer vernickelten Messinggitarre aus den 1930er Jahren
Ingenieurtechnik und Handwerkskunst vereinen sich bei der Reproduktion eines klassischen Gitarrenkorpus aus Messing aus den 1930er Jahren.

Projektübersicht
Gelegentlich gibt es Projekte, die Präzisionstechnik mit handwerklichem Können verbinden. Eines dieser Projekte bestand in der Reproduktion eines Metall-Gitarrenkorpus auf Basis eines bekannten Designs aus den 1930er Jahren.
A musical instrument manufacturer approached Omnidex after unsuccessfully contacting several guitar manufacturers. Their objective was to reproduce a classic brass guitar body while preserving the distinctive tone of the original instrument.
Die Herausforderung bestand nicht nur darin, ein optisch ähnliches Produkt herzustellen. Der Kunde wollte, dass das neue Instrument dieselben akustischen Eigenschaften und dieselbe Klangqualität wie das Originaldesign aus den 1930er Jahren aufweist. same acoustic characteristics and tonal quality as the original 1930s design.
Technische Herausforderung
Frühe Gespräche mit dem Kunden machten eine wichtige Einschränkung deutlich:
Beim Aufbau des Gitarrenkorpus durfte kein Schweißen eingesetzt werden.
Die Originalinstrumente aus den 1930er Jahren wurden mit einer traditionellen Lip-Rolling-Technik montiert, bei der die Kanten der Messingkomponenten mechanisch geformt und zusammengerollt wurden, um die endgültige Struktur zu bilden.
Diese Konstruktionsmethode beeinflusst das Schwingungsverhalten des Instruments und gilt als entscheidend für den charakteristischen Klang der Originalgitarren.
Um die Klangeigenschaften originalgetreu zu reproduzieren, musste das neue Fertigungsverfahren diese historische Montagemethode nachbilden.
Materialauswahl
Die Originalgitarren wurden aus Messing gefertigt, das zu den klanglichen Eigenschaften des Instruments beiträgt.
Für dieses Projekt galt:
- Die Komponenten wurden aus Messingblech gefertigt
- Nach dem Umformen und der Montage wurden die Teile poliert und vernickelt
Die Vernickelung sorgt nicht nur für Korrosionsbeständigkeit, sondern verleiht dem Instrument auch sein charakteristisches spiegelndes Erscheinungsbild.
Werkzeugentwicklung
Um die Gitarrenkomponenten präzise zu fertigen, entwickelte und produzierte Omnidex sieben separate Stanzwerkzeuge.
Diese Werkzeuge waren erforderlich, um die verschiedenen Bereiche des Gitarrenkorpus zu formen, darunter:
- die Hauptschale des Korpus
- den Resonatorbereich
- Bauteile der Deckplatte
- strukturelle Verstärkungselemente
Jedes Werkzeug wurde sorgfältig so ausgelegt, dass die richtigen Formen und Konturen entstehen und die Teile anschließend mit der traditionellen Lip-Rolling-Methode montiert werden können.

Präzisionsstanzen
Mithilfe der neu entwickelten Werkzeuge wurden die Messingkomponenten durch Präzisionsstanzen hergestellt.
Das Stanzverfahren ermöglichte die Fertigung der Teile mit:
- gleichmäßiger Wandstärke
- präzisen Konturen
- wiederholbaren Abmessungen
Dieses Verfahren stellte außerdem sicher, dass die Teile korrekt montiert werden konnten, ohne dass Schweißen erforderlich war.

Lip-Rolling-Montage
Sobald die gestanzten Teile hergestellt waren, wurden sie mit speziellen Lip-Rolling-Werkzeugen montiert.
Während dieses Prozesses wurden die Kanten der Messingkomponenten sorgfältig zusammengerollt, um die endgültige Struktur des Gitarrenkorpus zu bilden.
Diese mechanische Montagetechnik bildet das Fertigungsverfahren der Originalinstrumente aus den 1930er Jahren nach und spielt eine wichtige Rolle für die akustische Leistung der Gitarre.

Polieren und Vernickeln
Nach der Montage wurden die Gitarrenkorpusse sorgfältig poliert, um die Oberfläche für die Endbearbeitung vorzubereiten.
Anschließend wurden die Teile vernickelt, wodurch die charakteristische reflektierende Oberfläche entstand, die für diese Instrumente typisch ist.
The plating process not only enhances the visual appearance but also protects the brass components from corrosion.

Endergebnis
Durch die originalgetreue Reproduktion der ursprünglichen Fertigungsmethoden – einschließlich Stanzen, Lip-Rolling-Montage und Vernickelung – konnte das Projekt die strukturellen und akustischen Eigenschaften des klassischen Instruments aus den 1930er Jahren erfolgreich nachbilden.
Die fertigen Gitarrenkorpusse entsprachen sowohl optisch als auch klanglich den Erwartungen des Kunden, der mit dem Ergebnis äußerst zufrieden war.
Ingenieurkunst und Handwerk
Projekte wie dieses zeigen, wie Ingenieurwissen moderne Fertigungskapazitäten mit traditionellen Produktionstechniken verbinden kann.
Durch die sorgfältige Analyse des Originaldesigns und die Nachbildung der historischen Konstruktionsmethoden konnte Omnidex ein Produkt herstellen, das sowohl das Erscheinungsbild als auch den Klang eines klassischen Instruments bewahrt.

